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Wer einen Garten hat, kann selber kompostieren!

 

  • Ganz gleich, ob Sie einen Komposthaufen anlegen, einen Holzlattenkomposter aufstellen oder einen Thermokomposter verwenden. Wählen Sie einen schattigen Platz dafür.

  • Der Komposter benötigt direkten Bodenkontakt, denn die Bodenlebewesen, die für die Umsetzungsprozesse bei der Kompostierung verantwortlich sind, müssen an die Bioabfälle herankommen können. Als unterste Schicht im Komposter braucht es eine luft- und wasserdurchlässige Schicht. Dazu eignet sich grobes Material, zum Beispiel Astwerk, Strauchschnitt oder Rindenmulch.



  • Wichtig ist es, immer grobe und feine, feuchte und trockene Materialien abwechselnd oder gut vermischt auf den Kompost zu geben. Auch eine Schicht Gartenerde, zwischendurch aufgebracht, trägt zum Erfolg der Kompostierung bei.

  • Besonders im Thermokomposter ist es für die Luftzufuhr sinnvoll und wichtig, die eingebrachten Materialien ab und zu mit der Grabgabel aufzulockern. An heißen und trockenen Sommertagen kann es darüber hinaus erforderlich werden, den Kompost zu gießen, denn außer genügend Luft ist auch mäßige Feuchtigkeit die Voraussetzung für den Fortgang des Kompostierungsprozesses.

  • Ist der Komposter gefüllt, werden ihm einige Monate Ruhe gegönnt, zum Beispiel über den Winter. Im Frühjahr wird der Kompost entnommen, abgesiebt und im Garten verwendet. Grobes, noch unvollständig zersetztes Material wird beim Ansatz des neuen Kompost mitverwendet.

  • Schimmel oder fauliger Geruch aus dem Kompost sind Alarmzeichen für Fehler bei der Kompostierung.

 

Zuletzt aktualisiert: Freitag, 06. April 2018 16:29