Die Bio-Tonne richtig benutzen

In der Küche sammeln

Getrennt sammeln ist wichtig

Grafik einer braunen Biotonne, daneben steht ein grüner Vorsammeleimer, gefüllt mit diversen BioabfällenBitte besorgen Sie sich ein Vorsammelgefäß, dass direkt in der Küche seinen Platz findet.

Zur Bio-Tonne bringen

Die Bio-Tonne richtig befüllen

  • Bioabfälle sind immer feucht. Für die Bio-Tonnen sollten die Abfälle aber möglichst trocken sein.

  • Deshalb sollten Sie die Bioabfälle vor der Entsorgung am besten eine Weile trocknen und idealerweise auch noch in Zeitungspapier einschlagen, welches weitere Feuchtigkeit aufsaugt.

  • Sind größere Mengen Bioabfälle zu entsorgen, die nicht eingewickelt werden können, kann das Zeitungspapier zerknüllt und in der Bio-Tonne zwischen die Bioabfälle gelegt werden.

  • Häckselgut kann ebenfalls sehr gut zwischen die Lagen einzelner Bioabfälle gestreut werden. Geeignet dafür sind auch Kienäpfel oder Kienzapfen, die vor allem im Winter das Festfrieren der Abfälle verhindern.

  • Sollen Baum- und Strauchschnitt ungehäckselt über die Bio-Tonne entsorgt werden, ist es wichtig, diesen vorher zumindest so zu zerkleinern, dass die Äste bei der Entleerung nicht verklemmen und die Biotonne immer komplett geleert werden kann.

  • Bitte pressen Sie weder Laub, noch Rasenschnitt und auch keine der übrigen Bioabfälle in die Bio-Tonne ein. Eingepresste Abfälle führen zu Problemen bei der Leerung! Und sie fördern die Fäulnis und die Bildung übler Gerüche, weil sich durch das Zusammenpressen keine Luft mehr zwischen den Abfällen befindet!

  • Hier gibt es Mehrwissen über die Biotonne.

Die Bio-Tonne richtig aufstellen

Die Bio-Tonne richtig aufstellen und trocken halten

  • Die Bio-Tonne immer an einem kühlen und schattigen Platz aufstellen. Im Winter unbedingt einen frostfreien Aufstellort nutzen.

  • Ist die Bio-Tonne sehr verschmutzt empfiehlt es sich, sie mit dem Gartenschlauch kräftig auszuspülen und vor Neubefüllung trocknen zu lassen!

  • Bei trockenem und warmen Wetter kann es auch ausreichen, die Bio-Tonne nach der Leerung offen stehen zu lassen, damit sie austrocknen kann.

  • Bevor wieder Bioabfälle in die Bio-Tonne kommen, ein passendes Stück Wellpappekarton auf ihren Boden legen.  Die später entstehenden Sickersäfte werden dadurch aufgenommen und der Inhalt rutscht viel besser aus der Tonne. Und im Winter friert der feuchte Bio-Tonneninhalt nicht so schnell fest.

  • Zusätzlich hilft ein handvoll gelöschter Kalk, Gesteinsmehl oder Tonmehl, vor allem in der warmen Jahreszeit gelegentlich über die Abfälle gestreut, gegen Gerüche, Insekten oder Maden.

  • Im Handel, vor allem in Bau- und Gartenmärkten, gibt es auch spezielles Biotonnenpulver gegen Maden und Gerüche. 

  • Hier gibt es Mehrwissen über die Biotonne.

Die Deckelfrage

Deckel auf oder Deckel zu?

Es streiten sich die Geister, ob die Deckel der Bio-Tonnen besser offen gelassen oder immer fest verschlossen sein sollen.

  • Ein leicht geöffneter Deckel fördert die Trocknung der Bioabfälle, andererseits gelangen Fliegen dann jederzeit zu den Abfällen. 

  • Bitte probieren Sie selbst aus und machen es dann so, wie Sie es für das Beste halten.

Restmengenverantwortung

Restmengen in der Bio-Tonne

Falls Ihre Bio-Tonne im Zuge der Entleerung einmal nicht ganz leer geworden ist, berücksichtigen Sie bitte, 

  • dass immer Sie als Abfallerzeuger und Nutzer der Bio-Tonne durch ihr Einfüllverhalten dazu beitragen, ob diese komplett geleert werden kann,

  • dass es für Bioabfälle, die nach der Entleerung in der Bio-Tonne verblieben sind, keinen Gebührennachlass bzw. keinen Ersatzanspruch gibt, und 

  • dass es den Müllwerkern untersagt ist in die Bio-Tonne zu greifen, um festgefrorene Küchenabfälle oder verklemmte Äste zu lösen, wenn diese nicht allein aufgrund der Schwerkraft von selber aus dem Behälter herausfallen.

  • Hier gibt es Mehrwissen über die Biotonne.

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